John 10 11-18 Hingabe

Die Stimme des guten Hirten oder Hirten

Einführung: Ein amerikanischer Tourist, der im Nahen Osten unterwegs war. Er stieß auf mehrere Hirten, deren Herden sich vermischt hatten, als sie Wasser aus einem Bach tranken. Nach einem Austausch von Grüßen wandte sich einer der Hirten den Schafen zu und rief: „Manah. Manah. Manah.“ (Manah bedeutet „folge mir“ auf Arabisch. Sogleich trennten sich seine Schafe von den übrigen und folgten ihm.

Da rief einer der beiden übrigen Hirten: „Mana. Manah.“ und seine Schafe verließen die Herde, um ihm nachzufolgen. Der amerikanische Tourist sagte dann zum dritten Hirten: „Das würde ich gerne versuchen. Lass mich deinen Umhang und Turban anziehen und sehen, ob ich den Rest der Schafe dazu bringen kann, mir zu folgen.“ Der Hirte lächelte wissend, als der Reisende sich in den Umhang wickelte, den Turban auf den Kopf legte und rief: „Manah. Manah.“ Die Schafe reagierten nicht auf die Stimme des Fremden. Keiner von ihnen bewegte sich auf ihn zu. „Werden die Schafe jemals jemand anderem als dir folgen?“ Fragte der Tourist. „Oh ja“, antwortete der Hirte, „manchmal wird ein Schaf krank, und dann wird es jedem folgen.“

Über diesen Text wurden im Laufe der Jahre viele tröstende Worte gepredigt, und das zu Recht. Wahrlich, die Personifizierung unseres kostbaren Herrn als unser Hirte und Führer tröstet uns. Unser Herr führt uns zu neuen und einladenden Weiden und erfüllt unseren Durst mit Quellen lebendigen Wassers. Dieser Hirte, unser Hirte, ist derjenige, der sich um unsere Bedürfnisse kümmert. Er trägt unsere Jungen und Schwachen auf seinen Schultern. Unsere Wunden werden durch seine zärtliche Berührung geheilt. Wenn wir verloren sind, sucht er uns aus und lässt die Herde zurück, um uns zu finden. Er kennt jeden einzelnen von uns beim Namen und mehr noch, Er kennt unsere Persönlichkeiten, Tendenzen, Temperamente, Gewohnheiten und vor allem unser Herz. Der Schutz seiner Herde ist seine Priorität und um uns zu retten, ist er bereit zu sterben.

„Der gute Hirte gibt sein Leben für seine Schafe“. Jesus sagt uns, dass er gekommen ist, um seine Schafe aus dem Griff des gefräßigen Wolfes, der falschen Hirten und all derer, die zum Tod führen, zu retten. Er stürmt die Tore der Hölle, Sünde und Tod. Seine Waffen sind Sein Wort und sein am Kreuz gekreuzigter Leib und sein am Kreuz vergossenes Blut. Der Hirte gibt sein Leben für seine Schafe. In seinem Tod bringt er das höchste Opfer und versöhnt uns alle mit Gott. Der Hirte wurde ein Schaf – das Lamm Gottes selbst – und wird zum blutigen Opferlamm. Warum hat er das getan? Die Schrift erklärt, dass wir alle wie Schafe in die Irre gegangen sind, jeder auf seinen eigenen Weg. Was ist mit dir? Bist du in die Irre gegangen?

Was können wir tun? Gibt es keinen Schutz? Höre auf die Worte Christi. „Ich kenne meine Schafe und bin bei ihnen bekannt. Meine Schafe hören meine Stimme und sie folgen mir.“ Durch sein Wort in der Bibel hören wir seine Stimme, Seine Stimme erinnert uns daran, wie sehr er uns liebt. Durch sie führt und beschützt uns der Gute Hirte. In ihnen hören wir seine Stimme, während er uns tröstet und zu einer Weide neben stillen Gewässern führt, wo er unsere Seelen wiederherstellt. Ja, wir sind alle wie Schafe in die Irre gegangen, aber die Schrift fährt fort …“und der Herr hat die Missetaten von uns allen auf ihn gelegt … Er wurde wie ein Lamm zur Schlachtung geführt.“ Um Jesu willen hat er durch Seine Striemen alle seine kranken Schafe geheilt. Uns ist vergeben für all die Zeiten, in denen wir anderen Stimmen, anderen Hirten gefolgt sind. Der Herr hat uns auf seinen Schultern getragen.

Fazit: Es gibt nur einen Hirten. Er ist der gute Hirte, Jesus Christus. Wir haben seine Stimme gehört. Auch wenn wir uns alle manchmal verirren, jagt er uns nach unten, sammelt uns in seinen Armen und nah an seinem Herzen. Dort entfernt er unsere Bohrer mit seinen nageldurchbohrten Händen und pflegt unsere Wunden und macht uns gesund und gibt uns Leben … Sein Leben für seine Schafe. Höre die Stimme Jesu. „Ich bin der gute Hirte, der Sein Leben für seine Schafe hingibt.“ So ist Seine Liebe zu dir. Amen.