Erinnerung an Tony Benkovic

Catholic Exchange ehrt die Erinnerung an den katholischen Ehemann und Vater Tony Benkovic, der am 11. April 2007 aus diesem Leben ausgeschieden ist. Seine Frau, Johnnette Benkovic ist vielen unserer Leser als Gastgeberin des Living His Life-Dokumentarfilms auf EWTN bekannt.

Tony Benkovic, der 2005 an Hirntumor erkrankt war, kämpfte mit aller Kraft darum, das Leben anzunehmen, und selbst im letzten Moment war es, als würde er ins Ziel rennen. „Er war eine Legende im Hospiz“, sagte Johnnette. „In den letzten drei Tagen raste sein Herz mit 120-154 Schlägen pro Minute, als würde er einen Marathon laufen. Es widersetzte sich jeder Erklärung!“

Letzten Mittwoch war der Kampf vorbei, das Rennen war gewonnen. Nachdem er mit seiner Familie die Auferstehungsmesse gefeiert und das Osteressen mit ihnen genossen hatte, löste er die Bande der Erde rechtzeitig, um den Sonntag der Barmherzigkeit mit seinem Sohn Simon zu feiern. Unteroffizier Simon M. Benkovic überlebte einen heftigen Einsatz im Irak mit der Vierten Infanteriedivision, verlor aber am 20.März 2004 bei einem einzigen Autounfall weniger als drei Monate nach seiner Entlassung aus der Armee sein Leben. Er war 25.

Die trauernde Mutter ist jetzt Witwe geworden und unsere Gebete sind bei Johnnette Benkovic und ihrer Familie, die das Kreuz der Trauer wieder tragen.

Johnnette dachte darüber nach, wie sie und Tony mit dem Tod ihres Sohnes fertig wurden, und teilte den Lesern des Canticle Magazine Folgendes mit.

Sechs Lektionen aus dem Herzen einer trauernden Mutter

1. Wir haben gelernt, dass unser Elend, vereint mit dem Kreuz Christi, zu unserer Schatzkammer wird, beladen mit reichen Segnungen, die uns zu einer immer tieferen Vereinigung mit Jesus führen.

2. Wir haben gelernt, dass Gottes Gnade für uns ausreicht und dass sie niemals erschöpft sein kann.

3. Wir haben gelernt, dass Gott reich an Barmherzigkeit ist und dass seine Barmherzigkeit aus dem Herzen Christi durch die Sakramente der Kirche fließt.

4. Wir haben gelernt, dass Hoffnung kein Gefühl ist, sondern eine Entscheidung zu glauben, dass Gott alle Dinge zum Guten wirken wird, auch die verheerendsten.

5. Wir haben gelernt, dass die Gebete anderer greifbar und stark sind und uns Kraft und Mut, Trost und Trost geben.

6. Und wir haben gelernt, dass das beste Geschenk, das man nach dem Verlust eines geliebten Menschen erhalten kann, eine Karte ist, die Ihnen sagt, dass das Heilige Messopfer für die Ruhe seiner Seele dargebracht wird.

Es ist ein Vorrecht, mit Christus zu leiden

Während die Krankheit ihres Mannes noch tobte, griff Johnnette auf diese Lektionen zurück und schrieb:

Medizinisch gesehen gilt die Krankheit meines Mannes als tödlich und die Zukunft bleibt ungewiss. Und doch haben uns die schwierigen Lektionen des Vorjahres gut getan. Wir wissen, dass genauso sicher, wie die Gnade uns durch den Tod unseres Sohnes gestützt hat, die Gnade uns jetzt stützt.

Wir wissen, dass bei Gott nichts unmöglich ist, nichts. Wir wissen, dass Gottes Gnade ausreicht und die Barmherzigkeit weiterhin aus dem Herzen Christi fließt. Wir wissen, dass die Messe unser mächtigstes Gebet ist und dass die Gebete anderer reichlich Segen vom Himmel herabziehen.

Wir wissen, dass Unser Herr und Unsere Liebe Frau bei uns sind, und wir wissen, dass sich in unserer Liebe zueinander die göttliche Liebe widerspiegelt — und das ist unser Trost und unsere Stärke. Die Leute fragen Anthony oft, wie er mit seiner Krankheit und dem Verlust unseres Sohnes umgeht. Seine Antwort ist charakteristisch prägnant: „Es ist ein Privileg, mit Christus zu leiden.“

Früh nach der Diagnose meines Mannes kam Schwester Briege McKenna, eine arme Klarissenschwester, die international für die Gabe der Heilung bekannt ist, zu uns nach Hause, um mit Anthony zu beten. Nachdem sie fertig war, sagte Anthony mit Tränen in den Augen: „Ich opfere all mein Leiden für Johnnette und die Arbeit, zu der Gott sie berufen hat. Ich biete es an, um sein Leben in Fülle zu leben und für Frauen der Gnade.“ Und dann drehte sich Anthony zu mir um und sagte: „Hör nicht auf, das zu tun, wozu Gott dich berufen hat. Wenn Sie aufhören, werden Sie das Geschenk zunichte machen, das ich Ihnen heute anbiete.“

Diese Worte klingen laut und deutlich in meinem Herzen, und ich werde sie nie vergessen. Durch sie gab mir mein Mann das größte Geschenk, das eine Frau erhalten kann: das Geschenk seines Selbst.

Auch in dieser freudigen Osterzeit wissen wir, dass viele unserer Brüder und Schwestern den schmerzlichen Verlust ihrer Lieben erleben oder erneut Trauer empfinden. Möge die Verheißung der Auferstehung sie stützen, während wir alle für unsere geliebten Toten beten.

Ewige Ruhe gewähre ihnen, Herr. Und lass ewiges Licht auf sie scheinen. Mögen sie in Frieden ruhen. Amen.

Mögen ihre Seelen und die Seelen aller verstorbenen Gläubigen durch die Barmherzigkeit Gottes in Frieden ruhen. Amen.

Catholic Exchange dankt Heidi Hess Saxton für die Hilfe bei der Zusammenstellung dieses Materials. Heidi Hess Saxton ist Herausgeberin des Canticle Magazine, einer Publikation von Women of Grace®, und Autorin des „Silent Canticle“, eines Blogs für katholische Schriftsteller, der aktualisierte Informationen über die Familie Benkovic enthält.